NNöMS


Neue Niederösterreichische Mittelschule

 

Das Konzept der NMS stützt sich auf 8 Säulen:
 
 
1. Innere Differenzierung

  • Unterricht im Klassenverband auch in D, E, M

  • Möglichst lange Phase des gemeinsamen Lernens

  • In möglichst vielen Stunden 2-Lehrersystem

  • Bei Bedarf flexible Kleingruppen zur Festigung/Wiederholung oder zur Weiterführung

2. Bildung von Lehrerteams

  • Klassenvorstände und Ko-Klassenvorstände

  • Jahrgangsteams

  • Fachteams unter Führung der Fachkoordinatoren

  • Möglichst enge Vernetzung, klare Zuständigkeiten

  • Zuständigkeiten über Unterricht hinaus (z.B. „Lerndesigner“, Methodentraining, Soziales Lernen …)

  • Spezialteams

3. Neuer Umgang mit Zeitstrukturen

  • Unterricht in möglichst vielen Doppelstunden

  • Einrichtung von „Zeitgefäßen“ für offenes, eigenständiges Lernen

  • „Zeitbänder“ für schwerpunktmäßiges Arbeiten

  • Fallweise individuelle Zeiteinteilung 
 
4. Schule als Lernort

  • Gelernt wird vorwiegend und hauptsächlich in der Schule

  • Lernen ist nicht das Ergebnis von Lehren

  • Lehrerin/Lehrer als Lernunterstützer
 

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • Selbstständiges Lernen als Unterrichtsgrundsatz in Doppelstunden

  • Eigene Zeitblöcke im Unterricht für offenes Lernen

  • Aufbau eines Helfersystems gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern

  • Portfolioarbeit, Langzeitarbeiten, Planarbeiten in mehreren Fächern

  • Gezielte Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bis zur Einzelbetreuung 

 
5. Fachübergreifende, projektorientierte Modellarbeit

  • Flächenfelder in der Stundentafel

  • Projektwochen, Projekttage, Projektstunden

  • „Zeitgefäße“ für fächerübergreifendes Arbeiten

  • Langzeitarbeiten

  • Fachportfolios
 

6. Neue Formen der Leistungsbewertung und Leistungsbeurteilung

  • Dazulernen als wichtigste Lernmotivation

  • Individualisierte Leistungsrückmeldungen

  • Neue Formen der Schularbeiten

  • Lernzielkataloge/ Kompetenzraster 


7. Kinder – Eltern – Lehrergespräche (KEL – Gespräche)

  • Umstellung des Schulkonzeptes in Richtung KEL – Gespräche

  • Differenzierende Leistungsbeschreibung auf der Basis der Leistungsportfolios, der Standardüberprüfungen und der sonstigen Leistungsrückmeldungen

  • Ansatz zu reflektierendem Lernen

  • Schülerinnen/Schüler spielen dabei eine entscheidende kommunikative Rolle – Präsentationskompetenz 

 
8. Nahtstellenarbeit mit der Volksschule

  • Kennenlernen des „Neuen“: Was erwartet uns in der neuen Schule?

  • Erarbeiten eines (individuellen) Fachportfolios

  • Kennenlernen der Stärken und Fördernotwendigkeiten der neuen Schüler/innen

    mit weiterführenden Schulen:

  • Vernetzung mit Fachteams der Partnerschulen

  • Gemeinsames Unterrichten (6 Unterrichtsstunden pro Klasse)

  • Gemeinsame Projekte und Kooperationen
 
 
 
Was tun danach?
 
 
 
Je nach Begabungen und Interessen stehen alle Berufschancen und Bildungswege offen.
 
  • (Berufsbildende) Pflichtschulen: Polytechnische Schule (PTS) als optimale Vorbereitung auf den Berufseinstieg, Berufsschule (BS)

 

  • Allgemeinbildende höhere Schulen (AHS)

 

  • Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMS, BHS)
  • Landwirtschaftliche mittlere und höhere Schulen
  • Technische und gewerbliche mittlere und höhere Schulen
  • Kaufmännische/Wirtschaftsberufliche mittlere und höhere Schulen

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